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Opitz, Flemmiug, Dach und seinen Freunden, Ristn. a- früher bemerkt worden ist, mögen nur folgende Bey-spiele die schöne Fülle des Zuwachses andeuten, welchenunsere kirchliche und häusliche Erbauung in Liedern damalsgewonnen hat. Io Hann Herm ann, Prediger zu Lissafst. 1647s, ist Verfasser vieler guter Lieder; z. B. „Herz-lichster Jesu, was hast du verbrochen"; „Jesu deine tiefeWunden"; „So wahr ich lebe, spricht dein Gott"; „OGott du frommer Gott" und mehre, welche in seiner„Haus- und Herzens-Musik" (Lcipz. 1644. >2. n. öfter)und in den meisten Gesangbüchern stehen. Von M. R i n k-hart fst. -649) ist „Nun danket alle Gott"; von demBöhmen C. Keymann fst. -662 s „Meinen Jesum laßich nicht". Paul Gerhard aus Gräfenhainichcn fgeb.2607; st d. 27 May 1676s, zulczt Archidiakonus in Lüb-bcn, hat sich durch „Befiehl du deine Wege" und „Ichsinge dir mit 57er; und Mund" unsterblich gemacht;I. Winckelmann ließ sich des lsztercn Chorals wegenein Gesangbuch nach Rom schicken. Auch Gerhard'sübrige Lieder sind, wenn schon viele an Breite und Un-gleichheit des Ausdruckes kränkeln, einzelner Gedankenwegen prciswnrdig; sie wurden unter der Aufschrift „Haus-und Kirchenlieder" (Berlin 1666. F.; gte Ausg. Witten-berg 172?. >2.) gesammelt; eine „Auswahl aus G'sLiedern" ist vor kurzem (Bremen 18,7. 8 ) erschienen;die meisten, aber selten unverändert, behaupten ihre Stellein unseren Gesangbüchern. — Von I G- Albinuöfst. 1679 s haben wir „Alle Menschen müssen sterben";von dem Mystiker Tob. Clausnitzer ist. 1684s „LiebsterJesu, wir sind hier"; von Georg Neu mark ausMühlhausen fgeb. -629; st. 2689z, Bibliothekar in Wei-mar, einem weltlichen Liederdichter von eben so einfach