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lich gemacht und kirchliche Zerrbilder im Fischart'schenTone zur Schau ausgestellt. Der Straßburger ActuarGottlicb Dachtlcr, sich bergend unter dem NamenTheophilus Ellychnius, gcisselte den „JesuitischenSchlangenbalg" (Franks. a.M. >6i>. 4.), das „Affen-spiel der Bettclmbuche mit dem heiligen Evangelio" (161Z.8)und die „Jauitzarcn des Papstes"; andere trieben mitgeistlichen Stadtgcschichten Kurzweil. Die Lieder der neue-ren Meistcrsängcr waren besonders in frcyen Städten dessüdlichen Teutschlands, in Augsburg, Nürnberg, Frank-furt am Main, in Umlauf. Von den vielen Sammlungender Art, welche durch häufigen Gebrauch aufgerieben undselten geworden sind, mögen nur einige der merkwürdige-ren als Vcyspielc hier genannt werden: NicolausRosth's „fröliche neue tcutschc Gesang, so zum Theilgeistlich zum Theil auch sonst kurzweilig" (F. i5LZ. 4.)und „dreyßig neuer lieblicher Galliardt mit schönen lusti-gen Texten cvmponirt und publicirt" (Alrcnburg 1Z9Z.2B, 4); des Mecklenburgers Thomas Martin „neuerlustiger Wcltliedcr erst Buch" (Helmstadt,533); FranzJoachim Brechtens „neue kurzweilige tcutsche Lied-lein mit dreh Stimmen" (N. iZ3L) und „mit vier undfünf Stimmen" (N. 1Z90; ,594.4); „Liederbuch" (F.,599.8), welches ,3, weltliche Gesänge enthält; HausLeo Hasslcr „teutsche Gcsäng nach Art der welschenMadrigalien" (A. ,696; N. 1697. 4) und „Aus demLustgarten neuer teutschcr Gesang, Ballctti, Galliard-.nund Jntradcn cvmponirt" (N. 1600; 1601. 4), unterwelchen viele durch rhythmischen Wohllaut, anmuthigcnMinnestyl, leichte Schalkhaftigkeit und freye Natürlichkeitsich auf das vorthcilhaftcste auszeichnen. Eine große Mengeverschiedenartiger Volks- und zeitgemäßer Gelegenheitz-