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1 (1818)
Entstehung
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mit unbehaglicher Wirklichkeit, einer imincr zuversichtli-cheren Hofuung, einer der Mehrheit in ihrem Grundeund Beginnen noch rathselhasten, steigenden Selbstachtung.Wild, Ruhe und Ordnung störend äusserte sich solche Ge-sinnung im Widerspruche und Auflehnen gegen städtischeGcwaltinhaber; in Feindseligkeiten des gegen vermehrteBeschränkungen seiner Selbstständigkeit sich sträubendenAdels; friedlicher, aber nachhaltiger in oft wehmüthiger,öfter stumpfer und trotziger Gleichgültigkeit gegen den inHerz - und geistlosen Kirchcndienst ausgearteten Gottes-dienst; sittlich geregelter und mit vollgültiger Geistes-kraft trat sie im Gebiete der Wissenschaft hervor. Hierentfaltete sich in Teutschland, wie früher schon bcy ande-ren Völkern, was durch Handel und wechselseitigen Ver-kehr erzeugt worden war, Vielseitigkeit, Weltbürgerlich-kcit, Duldsamkeit, Schönheitssinn, und bildete eine imInneren zeitigende und wachsende, unsichtbar dem starrenFesthalten des Herkömmlichen entgegen wirkende Macht.Die begeisterte Verehrung der altclassischen Litteraturwurde geweckt und gepflegt durch Rudolf Agricola,Heinrich Bebel, Io hann R e u ch li n, HansvonDalberg, Wilibald Pirkhcimer, PeterSchadMossellanus, Hermannvon dem Busche, Ot-mar Nachtigal, Beatus Rheuanus, JakobWimp feling, Helius Eoban usHessus und ihreFreunde und Schüler; Desiderius Erasmus vonRotterdam trug sie auf Gottesgelahrhcit, UlrichZasius auf Rechtswissenschaft über. Größenlehre undRaummessung, als einzige unmittelbare Vernunft - An-schauung die Mutter des schärferen und festeren Denkens,erstand aus griechischen Vorarbeiten zur Wissenschast,gestaltet von Johann Müller aus Königsberg und