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verbildeter Geschmack zu rechtfertigen wußte, scheinetfast überwunden zu seyn; wenigstens macht sie sich mitästhetisch-kritischer Absprcchcrcy über ärmliche Engkrei-sigkeit des Minuegcsanges nicht mebr breit und lästig.An ihre Stelle ist getreten liebevolle Achtung für den hel-len Wiederschein einer sich ganz und rein ungehörigen,ungcthciltcn, ihre Weltnmgebung mit des Gefühles vollerKraft gestaltenden tcntschen Sclbstbeit. Dieses ist nichtso sehr durch freye Nachbildungen und vcrncute Auffri-schungen erreicht worden, da in diesen mit der Sprachezu viel von des Geistes und Tones Eigenthümlichkcit ver-lohnen geht, als durch erleichterten Genuß der Urschrif-ten selbst. Wen Sprachschwicrigkeiten in diesem Genüssestören und aufhalten, der mag sich von L. Ticck („Min-nelieder aus dem Schwäbischen Zeitalter, neu bearbei-tet." Berlin istoZ. L.) und I. Görres (dessen Samm-lung eben genannt worden ist) in die freundlich froheKinderwelt tentschcr Kunstlust einführen und zur Ertüch-tigung, ans den Quellen selbst zu schöpfen, vorbereitenlassen. ^