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meisten seiner Anregungen und Entwürfe in offene Wirk-lichkeit übergingen, und noch spater die Grundgedankenderselben gefaßt, weniger aus Achtung und Gehorsamgegen einen seltenen Herrschergcist, wie durch eigene Er-fahrungen in langen Zeiträumen als vollgültig bewährtund anerkannt worden sind. Bcy dem gewaltigen Stre-ben, in einem, aus verschiedenartigen Bestandthcilcnzusammengesetzten ungeheuren Reiche durch Erwcckung undUnterhaltung geistig-sittlicher Kraft der Völker, EinheitMd feste Dauer des bürgerlichen und volksthümlichenZustandes zu begründen, schonte Carl die, alles wahr-hafte Fortschreiten in Selbstentwickelnng bedingende Ei-geuthümlichkcit der einzelnen Stamme und berücksichtigtesie in seinen wohlbcrechneten Anstalten und Einrichtungen;das zeiget sich an Kirchensprengeln und Gcrichtskreiscn,an Schulen und Waffeuplätzen; die Stammgcsetze derFriesen, Sachsen, Thüringer wurden aufsein Veranstal-ten aufgezeichnet. Er lebte gerne in den schönen Gegen-den auf dem linken Nhcinufcr, schmückte Mainz, Achenund andere Städte mit Werken der Baukunst und wirkteweniger mit Verordnungen als durch musterhaftes Bcy-spiel in Bewirthschaftung seiner Güter erfolgreich aufbesseren Anbau vieler Landesstriche. Die teutschc Sprachehielt er werth; an seinem Hofe herrschte die rauhe frän-kische Mundart; die Zurückführung derselben auf festeGesetze lag ihm am Herzen und wenn auch nicht von einemKunstgcbäude teutschcr Sprachlehre die Rede seyn kann,so geschahen doch allerdings Schritte, welche zu dessenGrundlegung führen mußten; sicher wurde der Gebrauchder Muttersprache im Lcbensvcrkchr veredelt und durchsorgsamere Ucbersetzungen aus dem Lateinischen, womitsich kirchliche Gelehrte beschäftigten, gewissermaaßen selbst