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1 (1818)
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schüft und es bringe Heil auf die künftigen Geschlech-ter!

So mag sich fade Ausländerey, so gedankenlose,knechtische Abhängigkeit von fremden Vorbildern, welchemit Teutschheit in Widerspruche stehen, verlieren. Somag fallen der Wahn derer, welche der Heimath Schätze,wie ihres Volkes Ansprüche, verkannt und mit des Aus-landes Darlchn nnzcitig geprunkt, mehr für sich und ihrGelüste, als für der vaterländischen Mitwelt Bedürfnißund Streben, geistig genossen, gelebt und gearbeitethaben. Er falle durch uns selbst und durch den Geist, deruns regiert; seine Stützen sind morsch und gebrechlich;nur gewollt und sie stürzen zusammen.

Aber daß wir uns recht verstehen; von Misbrauchist die Rede, der das teutsche Kunstleben in Beziehungauf des Volkes Bildung zu geistiger Kraft gefährdet.Fortbestehen soll die das Teutschthum eigenthümlich aus-drückende und bey Vielseitigkeit der Einsicht, des Bednrf-nißes und der Beschäftigung durchaus notwendige Man-nigfaltigkeit. Für des Tcutschen empfänglichen Geist undvielumfassendcs Gefühl sind reich ergiebige Quellen imganzen Wcltcnraum geöfnet; aus ihnen mag frey undtief geschöpft werden, um jenen zu erheben und zu üben,um dieses zu veredeln und zu stärken. Wenn der Teutschedas vermag und dessen bedarf, wer darf seine Regsam-keit hemmen und beschranken? Es daure fort die weiseBenutzung des elastischen Altcrthums in ihrer unver-kennbar wohlthätigen Wirksamkeit für des Geistes Rich-tung auf das Schöne. Es werde gefunden und aufge-nommen das bewährte Trefliche, jedem empfänglichenGcmüthc willkommen, wo es auch entsprossen sey, amGanges oder an der Seine, am Tago oder an der

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