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Entwurf zur deutschen, und Darstellung der englischen Gesetzgebung über die Preßfreiheit
Entstehung
Seite
153
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geber II bewilligt, die andre Hälfte fällt Sr. Maje-stät zu.

zo. zi. und Z2. Diese Artikel betreffen die bloße -Form. 2)

Im Hause der Gemeinen gab es wenig Debattenüber dieses Gesetz. Bei der ersten Vorlesung des Ent-wurfes widersprach Hr. Ieclill, weil daS Gesetz daraufhinsirebte, die Zahl der Herausgeber von Zeilschriften zubeschränken und sie in einer mindern Klasse von kleinenElgemyümern zu konzentriren. Bei der dritten Vorlesungbetrachtete Sir Francis Burdett (gegenwärtiges Mitgliedder Gemeinen für Westminstcr) das Gesetz als willkürlichund quälerisch, und als eine» Versuch, die Zwingherr,schafr einer verdorbnen und verderbenden Regierung zubefestigen.

Z) Wir haben hier bloß den wesentlichen Inhalt der Artikeldieses Gesches gegeben, welches sechs Seiten im größten Quart-formate, sehr fein gedruckt, enthalt, nämlich von S, 855861.V. >7. des Sr->tute -booli ar large oder der Sammlung der Ge-setze des Parlementö von Großbritannien.

4) Hier ist der Schluß seiner Rede:Eine starke und ge-schliche Regierung bat nichts zu fürchten und alles zu hoffenvon der Freiheit der Presse. Aber der Despotismus liebt dieDunkelheit und das Gebeimniß. Er fürchtet das forschendeAuge der Wahrheit; und wen» ein Fürst, geneigt zur Will-kür, unterstützt durch ein bestechendes Ministerium, und sichstützend auf ein bestochenes Parlement, die Mittel zur Errich- tung und Erhaltung einer dreifachen Tvrannei zu suchen hätte,so könnten ihm keine kräftiger» empfohlen werden, als dasvorgeschlagnc Gesetz. Der große Mann, mit welchem der Mi-nistcr" (William Pitt)einen sonderbaren Gegensatz zu bik-

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