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Entwurf zur deutschen, und Darstellung der englischen Gesetzgebung über die Preßfreiheit
Entstehung
Seite
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Die englischen Ncchtsgelehrtcn beleuchten dieses Ver-brechen gegen den König und die Verwaltung seines Am-tes als eine Arr von Verrat!, (pettzr tresson — klei-ner Verrat!,), als einen verbrecherischen Versuch, dieRegierung und den Staat selbst zu vernichten.

Die Srernkanimer war äußerst streng gegen diesesVerbrechen, und sie mußt' es sein zufolge ihrer Einrich-tung und ih>em Streben nach einer willkürlichen und ty-rannischen Autorität. Sie behandelte dasselbe unter Hein-rich VIII. als Hochverrat!, (InZI» troason). Manwagt es aber nicht mehr, auf dieses Nechtsverfahrensich zu Hemsen.

In den sechzig ersten Jahren nach der Revoluzionhaben die politischen Parteien, der Jakobirismus, undder Haß gegen die regierende Familie verschiedne Angriffeans den NcchtStitel des Hauses Hannover he»vorgebracht.Man hat sie als Melle betrachtet und auch so bestrast.

7) Unter der Regierung der Königin Anna hatte das Par-leinent ein Gesetz i» der Absicht gegeben, dem Hause Hannoverdas Recht der Thronfolge zuzusichern. Dieses Gesetz erklärte,es sei „ Verrat!,, gegen jenes Recht etwas zu schreibe» oderdrucken zu lassen" (Statut vom 7. I. der K. Anna). Vermögedieses Gesetzes ward im I. 172g der Herausgeber des iviisr—sveeckss' jomiial verurrheilt. — Nr. der Zeitschrift Igortll.Brilon wurde Gegenstand einer dreifachen Untersuchung desStaatsanwalts, gegen den Herausgeber, gegen den Unterzeichnerdes dem königliche» Gerichtshöfe zur Beurtbeilung vorgeleg-ten Artikels, und noch einmal gegen den Herausgeber, weiler den nämlichen Artikel in einer ans mehren Banden bestehen-de» Sammlung seiner Jonrnalaufsätze wieder bekannt gemachthatte. Der Herausgeber und der Unterzeichner wurden ange-

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