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Entwurf zur deutschen, und Darstellung der englischen Gesetzgebung über die Preßfreiheit
Entstehung
Seite
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Er bat keine Verurtheilung in gonore, in prinoipio, intine angenommen. Die Arte» der Beleidigungen, dieGrade der verbrecherischen Schuld sind klar bestimmt.Das ist aber nicht das System der englischen Rechtsge-lehrten. Papinian und die römischen Rechtsgelehrtcnglaubten nicht, daß das Ansehn des Gesetzgebers durchdas Ermessen der Richter, durch ihre Gewissenhaftigkeit,durch ihre Einsichten und durch eine auf Präzedenzengebaute Nechtskunde ergänzt werden könnte.

Das älteste englische Gesetz ist das von Alfred, wel-ches die öffentlichen Verleumder zum Verlust der Zungevernrtheilt.

Edgar bestätigte dieses Gesetz. Kannt der Großeerneuerte es. Bracton, ein ausgezeichneter Rechts-gelchrter, der noch unter der Regierung Hcinrich's IV.lebte, betrachtete die Beleidigung durch ein Libell alsgleich (ogale) der durch einen Angriff mit bewaffneterHand, dem Schläge und Wunden folgen. Ex xx-

20) 8i guis publicum menäacium conüngal et ille in sostrmetur, null» Isvi I S Iioc emenäsr, se<i linxus ei exciäatur,uec minori prsrio reUiini licesr, guam juxia capitis aestima-

tionem. Es war also zwar eine Geldbuße nachgelassen, abereine solche, die der Arme nicht leisten konnte. S. Wüstes,angelsächsische Gesetze, -i. ?I. -3.

21) Lamblien, stichst Ges. 64. ?I, iL.

22) Ist si guis slterum injuria llitkamare velit, ut »Iteru-ttius vel pecunia vel vir» ei ciiminuatur. Li tunc alter ouwrekellere possit, perilat linAuam susm , nisi illam capitis aesti-mstione reclimere velir. W ilstcs angeliachst Ges. 1Z6. I'l. ib.

26) ?it autem injuria non solurn, cum czuis pu^no per-cussu» kuerit, verberatus, vulneratus, vel kustibus caesus, vo-