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Entwurf zur deutschen, und Darstellung der englischen Gesetzgebung über die Preßfreiheit
Entstehung
Seite
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Gesetzgebung unter Justinian wollte also diesem Uebelabhelfen.

Die römische Gesetzgebung, selbst im justinianischenKöder, bestimmte ebensowohl als die ncucrn Gesetzgebun-gen, was ein wirtliches Libell sei, unter den Mimenkamosum Carmen, earmiua in kamam, mala scripta, in-jnrla aeripta. Es konnte dagegen sowohl öffentliche Un-tersuchung als Privatklage statt finden. Man muß dießanerkennen, wenn man denselben zfi. Titel vergleicht, wodie Erklärung über den kamosus libellus noch weiter be-stimmt ist. '6)

Die Klagenden wurden entschädigt nach Verhaltnißder Namr der Verleumdung, deren Gegenstand sie wa-ren, und des Schadens, der daraus für sie entstanden.

Der justinianische Köder beobachtet eine große Ge-nauigkeit in der Anwendung seiner verschiednen Gesetze.

17) Jene übel verstandne Strenge des justinianischen Köderbat in die englische Jurisprudenz einen solchen Rigorismus ge-bracht, das in dem Nechtsbandel des Lords Cocbrane die Nechts-gelebrtcn der Krone sich weigerten, im vollen Parlemente etwasAndres vorzulesen, als die Anklagcpnnkte, vorwendend die Furcht,in die gegen Libelle bestimmten Strafen zu fallen, wenn sie voneinigen Stellen seiner Vertheidignngsschrift Kenntnis gaben.

18) De ksmesis libellis. I'it. ZK: Li gnis gcripkerir,I^nes preriinear i>s injuriam »Iteiins, cle iziia est pnbliea aceu-sstio et pnena cspitalis, non tantum in auctorena tsrnosi Ii-belli, ses etiam in snin, <zui invenit, nee combussit, seitevul^svit; czniü isls ancron praesuniitur esse libelli, c^ni eunisziai^it in vnlnns, nen eilito auctnis.

19) I n 5 1 i t t. lib, IV. t!t. 4: Lecunsum ^eailnm si^nita-eis vitseczne Iionestatem ciesest »nr minnsrni sestimorin in-.jgiiae.