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gezeichnet waren) mit großer Heftigkeit beschwerten, sagteer: „ Meint Ihr, ich werde einen Mann von Geist anfein-„den, weil er Euch die Wahrheit gesagt hat?" Ein ander-mal, da er ein Buch gelesen, der Antisoldat betitelt, fragt'er Villeroi, ob er es kenne, und als dieser mit Nein antwor-tete, sagt' er: „ Sie müssen es doch lesen; denn das ist ein„Buch, das mir es derb unter die Nase sagt, aber Ihne»„ noch mehr." — Wie IosephII. und Friedrich derGroße in diesem Punkte dachten, ist welrkundig, undscheint selbst bis zum Negerkönig in Hayti durchgedrungenzu sein, da dieser nach dem Berichte öffentlicher Blatter dieAusfalle auswärtiger Zeitungen auf seine Person unter sei-nen Unrerthanen selbst vcrlheilen laßt *).
Wenn nun auch diese Art von Großmuth nicht allenFürsten zugemulhel werden kann, so darf man doch anneh-men, daß alle wohlgesinnte Fürsten die Wahrheit jener Aenße-rung anerkennen werden, welche sich in einer Kabinetsordrcdes jetzt regierenden Königs von Preußen (vom 2O. Febr.1804) findet: „Eine anstandige Publizität ist der Regierung„und den Unrerthanen die sicherste Bürgschaft gegen die„Nachlässigkeit und den bösen Willen der
') In Joseph'S 11. Zcnsurordnung vom --> Inn 17S- heißt es.»Kritiken, wenn es nur keine Schmähschriften find, sie mögen nun tres-„fen, lven sie wollen, vom Landcsfürsten an bis zum Untersten, sollen, be„ sonders wenn der Verfasser seinen Namen dazu drucken läßt und sich„ also für die Wallrllcit der Sache dadurch als Burgen darstellt, nicht ver-„ boten werden, da es jedem WahrheitlicbenSen eine Freude sein muß.„wenn ibin selbe auch auf diesem Wege zukommt." Hier werden zwarEchmäbschriftcn ausgenommen, weil das Gesell sie nicht füglich erlanbenkann. Aber für seine Person war Joseph eben so gleichgültig dagegen, alsFriedrich.
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