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1,1 (1803)
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gebrauchen, und zur Hure machen wollte. Diekeusche, die reine Religion, die eine Tochter desEwigen ist, (wie überhaupt die Wahrheit) mag umunserer Schwachheit willen zwar *) menschlich gebil-det seyn: aber nie muß das Gottliche, das Leben-dige und Ungeschminkte in ihrem allcrschönsten Ge-sichte verkannt werden.

Also bin ich, wie man sieht, gar nicht für dieMuthmaßung des Patrik im Engl. Vibelw. bey rKön. 12, 26., daß Ierobeam die Kälber verfertigthabe, um den Aegyptern nachzuahmen, die einPaar Ochsen anbetheten. Und ich zweifle im Ge-rizsten nicht, daß man meinen Begriff natürlicherfinden werde. Denn Psychologie muß man noth-wendig bey der Exegese gebrauchen, und hier be-sonders nichts behaupten, das jenen König zumDummkopf machte, denn solcher war er gewißnicht. Doch ward er jenen dadurch beliebt.

Was nun die Art des Dienstes betrifft, diewanden Heyden Bildern erweisen sollte, so denkeich, daß sie auf einem Chor in der Höhe im Dun-keln aufgestellt gewesen, so daß man siezwarvonweitem, wenn man anbethete, sehen, aber dochnicht nahe dazu kommen konnte. Wann also

Hos.

*) Dis beißt nicht: durch Bilder / sondern nach unsermBegriff, wie die Bibel thut, vorgestellt sepn.

Die Stelle heißt: Die opfernde Menschen sollen die

Käst