find, Ungnade und das ewige Verderben ausdvn-ncrn wird. S. Matth. 25, Z4. 41.
Also nun derInhaltund Sinn der Flüche, diehier gehöret wurden.
Vers 15. wird der Fluch über jeden gesprochen,der ein Götzenbild heimlich setzt, um es zu vereh-ren und anzubethcn, weil ers öffentlich nicht thmdorfte.Denn die Todesstrafe stand nach 5 Mos. iz,5 —16. darauf, wie auch fromme Könige de»Götzendienst zu vertilgen pflegten.
Vers 16. spricht den Fluch über den Unmen-schen aus, der seinem Vater und Mutter flucht,oder gering schätzet, denen er Leben Und alles ver-dankt, und die er nach dem 5ten Gebothe ehre»soll *). Denn da nach der Zärtlichkeit der Elter»der Befehl 5 Mos. 21, 18 — 21. unterbleiben, unddadurch eines solchen Kindes Frevel wachsen konn-te, so wird ihm hier das Zeitliche Und ewige Verder-ben gedrohct, und dis trifft zuv erläßig ein.
Vers 17. wird der Fluch denjenigen verkün-digt, derheimlich oder zu Nachts die Mark-steine der Aecker versetzet, damit seines NächstenGränze engert, und ihm also das Seinige nimmtS, auch Z Mos. 19, 14. Spr. Sal. 22, 28. Cap.
2z,
-) S. auch 2 Mos. 2i, 17. z Mos. 20, 9. Spr. Sal.20,20
5") S. Ioh. 2, 20. Eph. 5, ti., welche Stellen a«alleS -zchen.