Gott sah vorher, daß durch der Menschen tinver-stand die Stelle würde ins Dunkle kommen, ob-schon man borhin immer den Meßias darin ge-funden hat. In der letzten Zeit soll doch alles inden Propheten nach der Zusage Dan. 12, 4. deut-lich werden. Ist aber das richtig, was ich be-haupte, so können auch die Juden selbst ausdem N.T. sehen, welche Person iMos. 4y.gcmeyntwerde: obschon der Zweck Ioh. 9. nicht sogleich auf-fällt. Und so wäre der Realstnn der Stelle imEvangelio, der von Johannes durch die erklären-de Glosse bezweckt ward, dieser: Der Zclnloscssloder Gesandte Gottes, der sonst Meßiasheißt, sandte den Blinden nach dem Teiche 8<ssri-loncl,, um ihn durch dessen Wasser sehend zu ma?chen. Der Teich also selbst wäre geradezu dasBild von dem geistlichen offnen Brunnen Zach,iz, 1. der in der letzten Zeit dem Hause Davidund den Bürgern zu Jerusalem (der Blindgcbohr-nc war auch einer) wider die Sünde und Unrei-nigkeit geöffnet ist. Durch diesen Tcdiloacssi, Ge-sandten , so heißt es verdeckt, wird stc Gott vonihrer geistlichen Blindheit bcfrcycn, und auchihre Sünde und Unreinigkeit von ihnennehmen. Denn jener Mensch mußte im Teich Si--loha den Koth abwaschen, den Jesus ihm aufdic
Augen
Wenn sie wollen.