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1,1 (1803)
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behaupte ich und will es folgends beweisen, daßGott bey dem Abraham, damit er der Vater al-ler Glaubigen wurde, durch diesen der Vernunftscheinwidrigcn Befehl den Grund zu seiner Ue-berzeugung von der Erlösung legen wollen. Da-hin scheinen mir nämlich die Worte Pauli Rom.8, Z2. klar zu winken: Welcher auch seineseigenen Sohns nicht verschonet u. s. w>die auch i Mos. 22. 16. von Abraham gebrauchtfind, vergl. Joh. z, 16. Und eben dis lehrte auchdie eherne Schlange 4 Mos. 21. obschon damalsder gemeine Israelit von dem Geheimniß nochnichts verstand: denn unser Jesus, der unfehl-bare Ausleger, erklärt es dem Nikodemus alsoJoh. z, 14. 15. Wer nun dis dem Herrn Jesuglaubt und warum sollte maus nicht glauben?der wird auch bey jenem Befehl Gottes an Abra-ham als möglich zugeben, daß die Geschichteund die Anstalt Gottes ihm den Opfertod desMeßias habe vorstellen sollen. Zwar heißt das,was ihm Gott befahl l Mos. 22. 1. eine Versu-chung oder Prüfung: es konnte aber auchnicht anders heisscn, weil Gott, um seinen Zweckzu erreichen, ihm zum voraus nichts entdeckenmußte. Aber ich habe mich nie überreden können,daß dis nichts weiter sagen solle, als: Gott habe

bloß