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Laß deinen Geist, o Zion, nichts bestecken,Und rühre nichts Unreines an.
Vcrstattc nicht der Hand sich auszustreckenAu einer Frucht, die schaden kann.
Adam, ihr Mann , ließ sich erst durch die Schcin-gründc, die sie wiederholte, und dann vollendsdurch Affect und Liebe hinreisten, daß auch erverführt ward und ihrem Beyspiel folgte. Sowaren nun beyde leider! auf einmal satanischaufgeklärt und eben dadurch höchst unglück-lich worden. Hintennach gingen ihnen die Au-gen wirklich auf, sie sahen und fühlten, daß sienacket waren, wovon sie vorher, als sie noch dasTuld Gottes hatten, nichts wußten Cap. 2, 25.und sie schämten sich. O möchten auch unsere ver-führten Leute sich schämen, und Gott um Gnadebitten, so würde ihnen geholfen werden. Indes-sen jene Scham bcy Adam und Eva kam jetzt nurvom bösen Gewissen her. Und weil man nicht willgefehlt haben, nicht will Sünder seyn, so ergreiftman alles um seine Schande zu decken. Sie nah-men daher, heißt es, die breiten Blätter derPstang-Feige, durchstachen und fügten die Endemit biegsamen Gräsern zusammen und machtensich Schürz«', Gurte (lnomnotoria ) davon um denUnterleib. Sic empfanden die Folgen ihrer Hand-lung, da sie durch den Genuß der Frucht, die anF 2 sich