die heidnische Philosophen des Alterthums, denendas Licht der Offenbahrung fehlte, hierüber gesagthaben, lauter Träumerei) und Finsterniß isi. Dawollte z.B. einer die Welt nach Materie und Formfür ewig halten, der andere glaubte wenigstensdie Materie ewig. Einige wollten auch das blin-de Obngefähr zum Weltschöpfer machen, und nurwenige sahen einen Gott für ihren Urheber undBildner an. Welche aber bis letzte thaten, diehatten, ohne daß sie es oft selbst wußten, ihrebesondere Begriffe durch die Tradition und Erzäh-lung aus der Bibel, die zoo Jahre vor Christo inAegypten ins Griechische übersetzt war. Und sakonnten Leute, die bis Buch nickt kannten odergelesen hatten, z E. ein Ovidius, durch eine ansie gelangte Sage etwas davon wissen, und ebendas erzählen, was Moses lehret. Ich für michkann nie ohne inniges Vergnügen die Schilderungder Schöpfung überhaupt und des Menschen beydiesem Dichter lesen. Denn nachdem er denersten Zustand der Erde, den er Ckwos nennt, ge-schildert, und das Entstehen der Luft und de?Wasser, der Winde, der Wolken, der Himmels-lichter, der Fische, der Vögel und der Thiere ge-meldet hatte, fügt er hinzu:
ZaneUus