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1,1 (1803)
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der übrigen nach der gewöhnlichen Erklärung dieungeheuerste Disproportion scy. Gott soll mitder Ausbildung unseres unbeträchtlichen Erdrör-pcrs, der nur ein Punkt im Universum ist, gan-zer fünf Tage, und mit Hcrvorbringung derSonne, aller Planeten, aller übrigen Sonnenmit ihren unzahlichen Welten, mitHervorbringungso vieler Tausend himmlischer Körper, die unfernErdboden an Größe unendlich übertreffen, sich nurEinen Tag beschäftigt haben. Und doch, sagt er,rühmt man die Eintheilung dieser Tagewerke alsein Muster der schönsten Ordnung. Endlich, sagter, scheint die Physik sich keineswegs mit demgeringen Alter vereinigen zu lassen, welches mansowol der Schöpfung überhaupt, als auch unscrmErdkörper nach der gemeinen Mcynung beylegt u.s. w. Er sagt folgends noch : Moses nenne kei-nen Zeitpunkt, wann Gott Himmel und Erde habeentstehen lassen, er sage nur bloß: Im Anfang,welcher Ausdruck gar keine bestimmte Zeit andeute,vergl. Joh. i, i. 2. Heb. i, ico. Wir wissen alsowol nicht, wie alt die Schöpfung scy, und mankönne sie erstaunlich alt machen, ohne daß MosesErzählung dabey im geringsten leide.

Eben so redet Michaelis in seiner DogmatikS. 25-0. f. wo es unter andern heißt: Die Schö-pfung des Menschen fällt ungefehr 6soo Jahre

vor