Druckschrift 
1,1 (1803)
Seite
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Inzwischen muß ich hier um dem Mißverstandmöglichst zu entgehen, aus dem ReinhardischenStück S. i6y nach folgendes beyfügen. Er sagtda: Die Gründe, warum die gewöhnliche ArtMösts Erzählung zu vergehen nicht wol zugelassenwerden kann, sind folgende, r.) Wird dabey ohneBeweis angenommen, daß Moses die Entstehungdes Universums (Weltalls) habe beschreibenwollen. Denn daß er V. i. von der ganzenWelt spricht, ist gewiß. -Mllein gleich V. 2 fangter an bloß von unserer Erde zu reden, ohnevon der übrigen Schöpfung und ihrer Entstehung

im Folgenden ein Wort weiter zu sagen

Hic;u kommt 2.) daß unauflösliche Schwierigkei-ten entsteben . so bald man annimmt, Moses redevon Ausbildung des Universums, und nicht bloßvon unserer Erde. Denn a ) muß man gleich V. 2.wider allen Sprachgebrauch annehmen, jDkl be-deute die Materialien, woraus die ganze Weltgebildet sey; b.) muß man behaupten, das Lichtsey drey Tage vor der Sonne da gewesen, undzu den gezwungensten Auflösungen dieser Schwie-rigkeit seine Auflucht nehmen. 0.) Muß man denWechsel von Tag und Nacht anfangen lassen nochehe die Sonne vorhanden ist, von der er abhangt. Besonders aber bemerkt er, daß zwi-schen dem Werke des 4ten Tages und dem Werke

der