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1,1 (1803)
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dert noch eine sehr lange Zeit. Das Evangeliumsoll nach Jesu Versicherung Matth. 24, 14. nochin der ganzen Welt gepredigt werden, wievis auch die Weisheit und Güte des himmlischenVaters fordert ehe das Ende kommt, wel-ches gegen den Fragmentisten zu bemerken ist. Unddiese Hoffnung von der langen Zeit, wenn siesichern Grund hat, kann auch überall zu den wich-tigsten Unternehmungen anspornen, welche demmenschlichen Verstand und Herzen Ehre machen.

Wegen der Stelle Ics. zo, 26. muß ich philolo-gisch auch dieses noch bemerken. Das hebräischeMond, eigentlich weisser Mond, bedeu-tet den Vollmond, wann er mitseinein ganzen Lichte siralt, s. Hohel. 6, y. Jes.24,2z. Dieser nun steht, wie bekannt, die ganzeNacht durch, und wenn also sein Schein so großwerden sollte wieder Sonnen Schein, so würdees völlig Tag seyn, wo es nach dem gewohntenLauf der Natur noch Nacht wäre. Ich behauptedaher mit Recht, daß das Bild des Propheten derSache, wie ich sie auffasse, am nächsten komme.Indessen wäre selbst dieser herrliche Austand vondemjenigen noch verschieden, wo es völlig Tag ist,wenn die Sonne in ihrer ganzen Macht schieneund in sieben Tagen gar nicht unterginge.

Denn