Druckschrift 
1,1 (1803)
Seite
21
Einzelbild herunterladen
 

der Menschheit besonders geben will. Danebenaber denke ich, und muß dafür halten, weil Gottseine jüngste Kinder sosehr wie die älteste liebt,und er den Juden durch Daniel ihre Schicksale biszum Ende verkündigen ließ, daß er auch den Chri-sten, die viel längere und schwerere Trübsalc alsjene zu erwartein hatten, die gewisse Zukunft "Ibis ans Ende der Tage habe verkündigen wollen.Zu geschweigen, daß auch die Ofsenbahrung-dieWeissagungen der alten Propheten rccapitulirenund zusammen stellen muß, weil sie derselbenSchlüssel seyn soll. Off. 10, 7. Doch dieses wirdam Ende die Erklärung des Buchs zeigen, wenndieselbe gründlich und haltbar ist.

Nicht weniger aber verdient folgendes Bemer-kung. Da alle falsche und unterschobene Apo-kalypsen, welche uns die Alten nennen, schon imZeitalter ihres Entstehens wieder verschwunden

sind,

5) Daß das Tbristenthum bis zum jüngsten Tage wah-ren soll, lehrt das Wort Jesu, des Wahrhaftigen:Siehe ich diu den euch alle Tage bis an der WeltEnde. Matth. 28, Ihn kann man nicht entthro-nen, und sein Reich, (welches auch Gottes Reich ist,Eph. 5, 5.) kann nicht aus ein an^er Volk kommen.Es zermalmt die Königreiche, selbst aber wird es ewigbleiben Dan. 2, 44. Also ist immer tröstlich, wasGellere, der Christ, sagt:

Wenn Christus seine Kirche schützt,

So mag die-Hölic wüthen.

Er, der zur Rechten Gottes sitzt.

Hat Macht, ihr zu gebiethen.