Philister, die der Bibel eben so fcind sind, wiejene dem Volke Gottes waren.
Ich gestehe es freyniüthig, daß ich seit jenerZeit dis Studium der Propheten getrieben, unddaß mein Unternehmen mich noch keinen Augen-blick gereuet habe. Ich gestehe es, daß mich das-selbe in den Tagen des Äbfalss und der Gcburts-nolh der Welt in meinem Glauben mächtig ge-stärkt, um bis an das Ende, das ich erwartete,auszuhalten.
Ich lebe auch der gewissen und freudigen Hoff-nung zu Gott, womit jene fromme Matrone ihreSchnur tröstete: Der Mann (Gott) wird nicht ru-hen, erbringe es denn heute (in unfern Tagen)zu Ende. Wahrlich Gott ist größer als unserHerz, und erkennt alle Dinge. Er macht Allesschön zu seiner Zeit, wie Alles unter demHimmel seine Zeit hat.
So muß denn derjenige, dem Gott ein HellesAuge *) zum Beobachten gab und ihm eben da-durch dis zum Beruf machte, treulich auf derprophetischen Sternwarte, so wie der Astronom
auf
") Ei» solches Auge haben wir überall von Gott. Je-mand kann ei» guter Theologe, ja ei» redlicher undbrauchbarer Volkslehrcr, und darum doch kein Prv-phetcukenncr seyn. So wie einer in derPhosik sich trefflichtan» umgesehen haben, der darum doch kein Astronom
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