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1,1 (1803)
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dem Befehl und Benspiel unseres großen Meistersfolge, und Gottes Werk wirke, so lange es Tagist, so hoffe ich am Ende mit dem Sittenlehrcrzu sagen: Ich habe eine kleine Zeit Mühe undArbeit gehabt, und habe großen Trost empfun-den, Syr. 51, Z5. Endlich läßt sichs nach vol-lendeter Arbeit gut schlafen, wenn unsere Werkein Gott gethan sind.

Nie hatte ich, wie so manche in unfern Tagen,Lust in der Exegese leeres Stroh zu dreschen, undmich mit großen Kleinigkeiten abzugeben.Denn in das Magazin der Wahrheit, wo jederfein Contingent abliesern soll, gehört nur schwe-rer Weizen, mcht aber Acchters oder Spreu. Ichmuß daher auch Gott für das glückliche Gedächt-nis' danken, daß ich das schlechte Zeug, woraufman öfters beim Lesen stößt, sogleich am andernTage wieder vergessen bin: und hingegen andereswomit ich sympathisire, so ziemlich behalten kann.Das Sprüchlein: Uroicleste >?t clolootaro, nutzenund vergnügen, soll meine Losung seyn undbleiben. Und obschon ich mich in die Aesthetiknie vorzüglich einlassen konnte, weil Exegese meinHauptfach war, so habe ich doch dis Studium auchnie verachtet, sondern was ich, konnte, darübergelesen und zu meiner Bildung angewandt. Sollman indessen aus seiner Neigung aus feine Be-stimmung