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beunruhigten ihn; er schien sich sehr-vor ihr zu fürch-ten. Unsere Unterhaltung fand in Gegenwart derganzen Gesellschaft statt; Große, Diener, Sklaven,alle hörten zu, lachten, oder blieben ernsthaft nach derBeschaffenheit dessen, was sie vernahmen. Die Mei-stern mischten sich in das Gespräch; dieß ist so Sitte;nach dem Eindrucke, den dieß auf mich gemacht hat,gibt es für einen Fremden nichts Lästigeres.
Von da ging ich zum Emir Khalil, der ebeneinen Salon austäfeln ließ. Dieser Prinz hat dieSucht zu bauen. Es ist viel, wenn ein Salon ihmsechs Monate lang gefällt, oft findet er nicht so langeGefallen daran; er läßt ihn niederreißen, nach einemneuen Plane einen andern erbauen, schmückt ihn mitneuen Verzierungen, und er hat ihn noch nicht einigeWochen bewohnt, so wird er seiner schon wieder über-drüssig. Mitten unter Tischlern, Zimmerleuten undSchlossern, die mit ihren Beilen, Hämmern und Fei-len einen Kopf und Ohr betäubenden Lärmen machten,saß er auf einem Sammtkissen und rauchte seinePfeife. Wie sein Bruder ließ er mich zu sich sitzen,befahl, daß man mir Erfrischungen reiche, und sprachmit mir vom Kriege. Ich habe Ihnen scbon gesagt,daß er ein guter Soldat ist. Er hat sich im DiensteIbrahims ausgezeichnet, und als Emir Bechir seinVater mit den verschiedenen Partheyen zu kämpfenhatte, die sich um die Herrschast stritten, unterstützteer ihn mit tapferem Arm. Uebrigens ist er ohne Amtund ohne Ansehen.