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Ungeachtet dieses immerwährenden Gedankens anden Tod und inmitten dieser brennenden Wünsche j,nach dem ewigen Leben, zeigt er in seinem gewöhnli- !chen Umgange die offenste, sanfteste und liebenswür-digste Munterkeit.
In der Nähe von Larissa befindet sich ein Klosterkatholischer Armenier, wo in diesem Augenblicke einErzbischof von sehr großem Verdienste seinen Sitz hat.Ich bin mehrmal bcy ihm gewesen, um ihm meineHuldigungen darzubringen, und mit vieler Güte vonihm empfangen worden. Er beehrte mich mit einerEinladung zum Mittagessen, und aus Rücksicht fürmich hatte das Mahl auf europäische Weise statt, dasheißt die Speisen wurden auf einen Tisch gesetzt, undwir saßen auf Stühlen, und nicht nach dem im Orienteherrschenden Gebrauche auf der Erde. Priester bedien-ten uns. Wey dem Eintritte machten sie vor demErzbischofe eine Kniebeugung, die ihm alle Geistlicheerweisen, wenn sie vor ihm erscheinen.
Leben Sie wohl!
Dreyundvierzigster Brief.
Vaprrilh den 12. September ts;:> ^
Ich habe mich, mein lieber Karl! nur mit Be-dauern von dem friedlichen und glücklichen Kloster in ^Larissa losgerissen. Ob ich gleich Verlangen trug,