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Theil 2 (1837)
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gewesen, um für die Beschwerden der Reise zu ent-schädigen.

Aus diesem Hofe kommt man durch ein großesPortal zu einer Treppe, die in einen andern Hof führt,der nicht minder groß und mit weißem Marmor ge-pflastert ist. In seiner Mitte spielt ein Springbrunnen,der in ein weites, ebenfalls marmornes Becken herab-fällt. Auf den Seiten sind die Wohnungen der Beam-ten, die Kanzleyen, die Bäder w. Im Hintergründeist der Eingang zum Pallaste.

Dieser Hof war voll von Militärpersonen, Ange-stellten und Sklaven. Mein Erscheinen setzte alle Weltin Bewegung; man ging, man kam, man drängte sichum mich. An der Thüre der Zimmer des Fürstenangelangt, wurde ich mit dem Bischöfe und meinemDolmetscher eingeführt.

Der Emir ist ein Greis von 73 Iahren von festerund starker Gesundheit. Ein dichter und langer wei-ßer Bart bedeckt seine ganze Brust. Er ist sehr häß-lich; aber der Reichthum seiner Kleidung und einesorgfältige Reinlichkeit ziehen den Blick davon ab, undmachen seine Häßlichkeit weniger auffallend. Er em-pfing mich in einem großen Salon, an dessen Wändenherum dem Gebrauch zufolge Kissen aufgehäuft lagen.Am Ende desselben sah man durch eine offene Thürein einen schönen Saal, der mit einem Springbrunnengeziert war. Der Fürst trug einen mit Diamantenbesetzten Dolch an der Seite; er saß auf einem pracht-vollen Teppiche und rauchte. Die Offiziere, die Die-