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Theil 2 (1837)
Entstehung
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kleine runde Brode, die bcpnahe so dünn wie Papier-blätter waren, wurden an meine Seite gelegt, undich erhielt einen Löffel und eine Gabel von Silber.Der Bischof nach Weise der Araber, das ist mitden Fingern; wie diese tauchte er sein kleines Brodin die Schüsseln und faßte damit das, was er nehmenwollte. Das Mahl war nicht genießbar; es bestandaus einer Menge Speisen, die in einem Meere vongeschmolzener Butter schwammen. Ein Küchenbeamterdes Fürsten kniete beständig an meiner Seite, undhielt eine große silberne Schale mit Wasser gefüllt, dieer mir von Zeit zu Zeit anbot. Diese sklavische Stel-lung war mir peinlich; aber alle meine Bitten konntenihn nicht bewegen, aufzustehen. Ich eilte daher so sehrals möglich, das Mahl zu beendigen, um einer so er-niedrigenden Höflichkeit zu entkommen.

Um 4 Uhr begab ich mich in Begleitung des Bi-schofs und meines Dolmetschers in den Pallast.

An der Bodcrseite dieses Gebäudes befindet sich einunermeßlich großerHof, in welchem vier bis fünfhundertaufgezäumte und mit Decken belegte Pferde an Pfählenangebunden standen. Ihre Schönheit, der Reichthumder Schabrakcn, die meistens verschiedene Farben hat-ten, der glänzende Anzug der Reiter, die immer inBewegung waren, um die Befehle des Fürsten zuüberbringen, das Erscheinen der Schelks und der Gro-ßen des Landes, die nach einander kamen, um demEmir ihre Huldigungen darzubringen, wenn manauch nur dieses gesehen hätte, so wäre es hinlänglich