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lich aufhörten Christen zu seyn, ohne Muselmänner zuwerden. —
Einen Thcil derselben hält man fi-r Götzendiener;man glaubt, daß sie einen Ochsen oder ein Kalb an-beten, und behauptet es für bestimmt, daß sie Figurendieser Thiere in ihren Häusern aufbewahren.
Andere unter ihnen, welche man Uekkals, das istVerständige, nennt im Gegensatze zu dem gemeinenVolke, das Djahcls heißt, das ist Unwissende, habennoch mehrere Lehren des Christenthums erhalten. Sieschwören nicht und sind Muster der Frömmigkeit. DieAngesehensten leben im Cölibate. Sie halten sich fürdie reinsten aller Menschen und glauben, die mindesteBerührung von Gegenständen, welche bey ihnen fürunheilig gelten, scy eine Verunreinigung. Zum Zeichenihrer Reinheit tragen sie einen weißen Turban. DerTurban der übrigen ist im Allgemeinen von schwarzeroder rother Seide.
Sie können bey einem gewissen philosophischen Reisenden lesen, wie ich es selbst gelesen habe, »daß meh-rere Drusen an die Seelenwanderung glauben, daßandere die Sonne, den Mond, die Sterne anbeten, daßsie sich bey den Türken stellen als seyen sie Musel-männer, die Moscheen besuchen und ihre Abwaschungenund Gebete mitmachen, daß sie bey den Maronitenin die Kirche gehen, und das Weihwasser nehmen, daßsie, gedrängt durch die einen oder durch die andern,leicht bestimmt werden, sich beschneiden oder taufen zulassen u. d. gl.;« aber dieß sind Punkte, über weiche