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Theil 2 (1837)
Entstehung
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cs wird selbst von den Ungläubigen weit mehr geachtetund geschätzt, als es im Abendlande von Leuten ge-schieht, die sich noch dazu Christen nennen. Die An-zahl der Klöster ist beträchtlich. Sie gehören verschie-denen Orden an. Den ersten Rang unter diesenbehauptet der des heil. Antonius. Sie sind auf densteilsten Stellen und immer in einiger Entfernung vonden übrigen Wohnungen gelegen. Die Mönche lebenhier gleichsam verborgen und von allem Umgange ent-fernt. Ihr Kleid ist arm und grob; sie essen keinFleisch und trinken nur sehr selten Wein. Ihre Haupt-beschäftigungen sind das Gebet, Handarbeit und Kul-tur des Bodens; sie üben gegen Jedermann die groß-müthigste Gastfreundschaft aus.

Was endlich die eigentlichen Drusen betrifft, so istihr Ursprung ungewisser, als der der andern zwey Völker.Nach einigen werden sie von der Gegend, die sie be-wohnen, so genannt. Wenn man den Sagen Glaubenbeymcsscn darf, die im Lande als die sichersten gelten,so sind sie Abkömmlinge der kleinen Anzahl Kreuzfahrer,die sich, nach den letzten Unfällen des christlichen Hee-res, unter der Anführung des Grafen von Dreux, einesder tapfersten französischen Großen, von dem sie ihrenNamen entlehnten, in diesen Theil des Libanon flüch-teten und sich da niederließen. Die Chroniken fügenhinzu, daß, nachdem sie sich mitten in diesen öden Ortenbefestigt hatten, sie mit den Töchtern der nahen FleckenEhebündnisse schlössen, nach und nach, da sie keinePriester hatten, die katholische Lehre vergaßen und end-