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wählung einen Abgeordneten an den Papst, um seineBestätigung und das Pallium zu empfangen.«*)
Die Maroniten machen allein eine Bevölkerung vonbeynahe 200,000 Seelen aus, die größtentheils in einerMenge Dörfer zerstreut sind, welche an dem AbHangeder Berge und beynahe bis zu ihrem Gipfel amphithea-tralisch liegen. Einige dieser Dörfer sind so nahe bcy«sammen, daß es leicht wäre, in einigen Minuten vondem einen zum andern zu kommem, wenn man, stattunvermeidliche Umwege machen zu müssen, welche diesteilen Abhänge der Felsen und die Tiefe der Schluchtenund Abgründe nöthig machen, den Raum, der sietrennt, in gerader Linie durchschreiten könnte. Manerkennt diese Dürfer an dem blühenden Zustande derKultur des Bodens, der sie umgibt, und den ihr rast-loser Fleiß meistens durch Arbeit erst geschaffen hat.Die Gebäude bieten nichts Merkwürdiges dar, was sievon den Dörfern Palästinas unterscheiden könnte, außereine Art Schloß, welches der Scheik bewohnt, der dieVerwaltung und die Polizcy des Ortes hat.
Die Wolkssprache ist die arabische, die der Gelehrtendie chaldäische, welche aber sehr wenige Personen ver-stehen. In dieser wird auch der Gottesdienst gehalten.
Das Klostcrleben wird nirgends so sehr verehrt;
*) Brief des Pater Anton Maria Nacchi General-Supc-rivrs der Missionen der Gesellschaft Jesu in Syrienund in Egypten.