! eckelhaftesten;Gemüse, Gel!
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!N Rath, Arzncyen,nur immer die Ar-muth, in welcher er lebt, zu geben erlaubt. Am Tagearbeitet er im Garten, Abends an der Einrichtungund Reinigung der Kirche, der Sakristey; er befaßtsich mit allen Einzelnheiten der Haushaltung, die ermit Ordnung und Sparsamkeit führt, ?c. Der Wechselder Beschäftigungen ist seine einzige Erholung, und dieNacht überrascht ihn immer bcy der Arbeit.
Bor zwey Monaten hatte im Kloster eine rührendeFeyerlichkeit statt gefunden. Der gute Bater feyertenach fünfzig im Priestcrthum zurückgelegten Iahrenseine Secundiz. Er stand am Altare mit der Glutheines Engels zu Gott betend, und vergoß einen Stromvon Thränen; Alles betete und weinte mit ihm.
Er hat schon den Sarg machen lassen, der einstseine sterbliche Hülle aufnehmen soll. Er besucht ihnhäufig, und so oft er ihn betrachtet, thut er es mitderselben Freude, mit der ein Weltmensch seinen neugebauten Pallast betrachtet. Wenn es ihm ja begegnet,daß er dabey ein Gefühl des Schmerzes zeigt, so istes nur dieses, daß er noch nicht von ihm Besitz ge-nommen hat. »Sehen Sie meine Wohnung! sagte ermit dem lebhaften Eifer eines Heiligen, meine Seeleist schon zu lange in der Fremde, wer gibt ihr Flügel,damit sie sich endlich zu dem Orte ihrer Ruhe empor-schwingen kann?« *)
*) Und ich sprach: Wer gibt mir Flügel, wie einer Taube,daß ich fliege und ruhe? (Ps. sa, 7.)