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meine Bereisung des Libanon fortzusetzen, so konnteich mich doch nicht entschließen, mich von dem ehrwür-digen Greise zu trennen, bcy dem ich so angenehmeAugenblicke verlebt hatte. Als ich ihn verließ, hatteich Thränen im Auge, ich drückte ihn an mein Herz,warf mich zu seinen Füßen, um seinen Segen zu em-pfangen, und reiste ab.
Ich nahm einen jungen Araber Namens Franzals Dolmetscher mit, der 13 Jahre in Rom zuge-bracht, da ausgezeichnete Studien gemacht hatte, undgegenwärtig als Rektor einem maronitischcn Seminarvorsteht. Zwcy Mukcr begleiteten uns, und einMaulthier trug mein Gepäck.
Vor allem wollte ich nach Bteddin, um den EmirBechir, Fürsten des Berges Libanon, zu besuchen, wel-cher da residirt. Dieser Fürst gilt mit seiner Familiein den Augen der Türken für einen Muselmann, aberes ist gewiß, daß sie sich im Geheimen zur katholischenReligion bekennen. Man hat mich versichert, daß esder Emir ganz neuerlich dem Ibrahim Pascha unum-wunden gestanden hat, was dieser sehr gut aufnahm.Ich mußte nach Bapruth zurückkehren, um da denösterreichischen Konsul um die Empfehlungsbriefe undPapiere zu bitten, welche ich nothig hatte. HerrLaurclla machte sich ein Vergnügen daraus, mir einenBrief an seinen Schwager, Arzt des Fürsten, undeinen andern an den Fürsten selbst zu geben. Außer-dem hatte ich noch einige Briefe an den Bischof derkatholischen Maroniten, bey dem ich wohnen wollte.