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Theil 2 (1837)
Entstehung
Seite
284
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um diese Decke von Lazur zu sehen, an der MillionenKugeln, wie eben so viele Fackeln zu hängen scheinen,welche die Dunkelheit der Nacht erleuchten! Er kommehieher, um das große Heer der Himmel vorüberziehenzu sehen, und bey dem Anblicke einer so schönen Ord-nung, eines so regelmäßigen, ununterbrochenen Ganges,bey dem Anblicke so vieler Schönheit und Größe wirder vernichtet, verwirrt vor Dem auf die Kniee stürzen,der durch einen Wink seines allmächtigen Willens allediese Dinge geschaffen hat, und seinem gerührten, be-wegten, von Bewunderung und Dankbarkeit durch-drungenem Herzen werden unwillkührlich jene Huldi-gungsworte entschlüpfen, durch welche der propheti-sche König den Ruhm des Allerhöchsten ausgesprochenhat! Laoli «znai'i'am gloNam Oei, et opera illiiiZannuntiat kii'mameiUum. (Die Himmel erzählen dieHerrlichkeit Gottes und das Firmament verkündet dieWerke seiner Hände.)

Seit meiner Ankunft, mein theuerer Freund! kannich nicht müde werden, die heilige Thätigkeit des PaterVital zu bewundern. O> wie voll sind die Tage desGerechten! Er steht am frühesten auf und läutet denenglischen Gruß; einige Augenblicke darauf feyert erdas heilige Meßopfer; wenn er die Kirche verläßt, um-gibt ihn eine Menge von Kranken, die von allen Seitenherbeykommen, um von ihm die verschiedenen Hilfslei-stungen zu empfangen, deren sie bedürfen. Er ver-sagt sich keinem, hört die Erzählung ihrer Noth, tröstetsie, verbindet mit einem frommen Eifer ihre Wunden,