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Theil 2 (1837)
Entstehung
Seite
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WaS aber hauptsächlich die Aufmerksamkeit anzieht undfesselt, ist wohl weniger dieses Meer, diese Bucht, dieseStadt, diese Rhede, diese Schiffe, als vielmehr der reineheitere, beynahe immer unbewölkte Himmel von La«rissa, als diese herrschen Nächte, in denen, wenn ich sosagen darf, das gesammelte und von jeder Zerstreuungfteye Auge mit einem heiligen Entzücken bey. demsanften Schimmer des Mondes diese Millionen Sternebetrachten kann, die stillschweigend am unermeßlichenGewölbe des Himmels hinziehen, diese Welten ohneZahl, die, obgleich in einer unermeßlichen Entfernung,vor ihm vorüber gehen, und ihre Gegenwart durcheinen leuchtenden Punkt bezeichnen, mit einem Glänze,von dem die schönsten Diamanten kaum ein schwachesBild geben. Wenn man sich an einem dieser herrli-chen Abende, die man im Abendlande nicht kennt, unddie hier so gewöhnlich sind, auf der Terrasse von La-rissa befindet, mit welcher Begierde, mit welchem Ent-zücken umfaßt der Blick das göttliche Schauspiel dieserstrahlenden Sphären, die auf allen Seiten und aufallen Punkten eines Raumes ohne Grenzen funkeln.Wie macht sich die Seele von der Erde los, wie erhebtsie sich, wie steigt sie, wenn ich so sagen darf, voni Glanz zu Glanz, wie fühlt sie sich hingezogen, empor-Magen in den Schooß Gottes! O! wer immer so' unglücklich war, sich durch die nichtigen Trugschlüssedes Unglaubens verführen zu lassen, er komme nachLarissa, er komme hieher, um die reine Luft, die Him-melsluft des Berges einzuathmen! Er komme hieher,