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Theil 2 (1837)
Entstehung
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zu erscheinen, waren anfangs vergeblich; sie widerstandeinen Augenblick selbst dem ausdrücklichen Befehledazu, was die Oberin nöthigte, mir mit einiger Ver-legenheit zu gestehen, daß die gute Schwester etwaseigensinnig scy. »Aber, fügte sie hinzu, dieser Fehlerrührt von ihrer Herkunft her, und verdient deßhalbEntschuldigung.« »Um so mehr, erwiederte ich, dadie Neger sich den Teufel ganz weiß vorstellen. Viel-leicht, fuhr ich fort, hat die Schwester Maria meinweißes Kleid gesehen ünd ist darüber erschrocken.«Uebrigens bereute sie ihren Ungehorsam bald; sie eiltezu den Füßen der Oberinn, bat sie um Vergebung,und machte mir unmittelbar darauf ihren Besuch.

Am folgenden Tage trennte ich mich von HerrnLaurella, der nach Bayruth zurückkehrte; ich reiste miteinem der guten Väter Lazaristen nach Larissa ab.

Von Antura führt kein Weg nach diesem Kloster;nur hie und da sind am Rande schrecklicher Abgründeenge und unregelmäßige Gänge in den Felsen einge-hauen. Ich ritt auf einem Esel von ungemeiner Stärke,der, obwohl gewohnt, schlechte Pfade zu gehen, dochdie größte Mühe hatte, fortzukommen. Mein würdi-ger Begleiter hatte vorgezogen, zu Fuße zu gehen. Ichmußte ebenfalls einen Theil des Weges zu Fuße ma-chen. Die Gegend bot uns bcynahe immer denselbenAnblick dar; Klöster, einige schöne Strecken mit Weinbewachsen, herrliche Olivcnwälder, und besonders Maul-beerbäume, die in einer bewunderungswürdigen Ord-nung gepflanzt und sehr sorgfältig gepflegt waren.