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zu erscheinen, waren anfangs vergeblich; sie widerstandeinen Augenblick selbst dem ausdrücklichen Befehledazu, was die Oberin nöthigte, mir mit einiger Ver-legenheit zu gestehen, daß die gute Schwester etwaseigensinnig scy. »Aber, fügte sie hinzu, dieser Fehlerrührt von ihrer Herkunft her, und verdient deßhalbEntschuldigung.« — »Um so mehr, erwiederte ich, dadie Neger sich den Teufel ganz weiß vorstellen. Viel-leicht, fuhr ich fort, hat die Schwester Maria meinweißes Kleid gesehen ünd ist darüber erschrocken.« —Uebrigens bereute sie ihren Ungehorsam bald; sie eiltezu den Füßen der Oberinn, bat sie um Vergebung,und machte mir unmittelbar darauf ihren Besuch.
Am folgenden Tage trennte ich mich von HerrnLaurella, der nach Bayruth zurückkehrte; ich reiste miteinem der guten Väter Lazaristen nach Larissa ab.
Von Antura führt kein Weg nach diesem Kloster;nur hie und da sind am Rande schrecklicher Abgründeenge und unregelmäßige Gänge in den Felsen einge-hauen. Ich ritt auf einem Esel von ungemeiner Stärke,der, obwohl gewohnt, schlechte Pfade zu gehen, dochdie größte Mühe hatte, fortzukommen. Mein würdi-ger Begleiter hatte vorgezogen, zu Fuße zu gehen. Ichmußte ebenfalls einen Theil des Weges zu Fuße ma-chen. Die Gegend bot uns bcynahe immer denselbenAnblick dar; Klöster, einige schöne Strecken mit Weinbewachsen, herrliche Olivcnwälder, und besonders Maul-beerbäume, die in einer bewunderungswürdigen Ord-nung gepflanzt und sehr sorgfältig gepflegt waren.