275
dem Kaiser Antonin verdanke. Sie sagt, daß dieserKaiser den Weg erweitert habe, indem er die Berge,die den Fluß Lykus beherrschen, durchbrechen ließ. EinTheil der Buchstaben ist ausgelöscht; was man nochlesen kann, ist Folgendes:
(l-'wSÄi' lVl. ^urelius ^ntoninus?ius, I^elix, ^uguslus
?ontik«zx Aluximus,
Hlonlidus ImminenüdusI.zoc» ?Iumuck (lsosis Viam Oilstsvir.
Dieser Weg, der gegenwartig sehr vernachlaßigctist, dauert ungefähr eine Viertelstunde lang. Wennman ihn verlassen hat, befindet man sich ganz nahe amFluße, der sehr reißend, aber so seicht ist, daß wir vor-zogen, ihn zu durchreiten, obwohl hier eine sehr schöneBrücke mit fünf Bögen über ihn führt.
Die Hitze war drückend; unsere Pferde, die mehrereStunden Weges im Sande gemacht hatten, warenermüdet. Wir stiegen ab, setzten uns am Ufer in einemGebüsche von Lorberroscn nieder und ruhten ein wenigaus. Unfern Durst löschten wir langsam und mitBorsicht. Das Wasser des Lykus ist so frisch, daßman einen brennenden Durst nicht mit einem Zugeohne Gefahr befriedigen könnte.
Wir begannen hierauf steile Berge auf Wegen zu