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besteigen, welche mich an die Wege von Iudäa undbesonders an den von Namla nach Jerusalem erinner-ten. Eine Stelle hauptsächlich flößte uns Schreckenund Schauder ein. Es war dieß der Ort, wo einigeJahre vorher der Legat des heiligen Stuhles bey denKatholiken des Libanon, durch einen Fehltritt seinesPferdes in die Tiefe des Abgrundes geschleudert, seinenTod fand. Unsere Pferde zagten; die nemliche Ver-anlassung, das kleinste Stückchen Stein, welches sichlosriß, konnte uns hinabstürzen. Ich schloß manchmaldie Augen, und hatte Mühe, ein Gefühl der Furcht zuunterdrücken . . . Nachdem wir aber diesen fürchter-lichen Weg zurückgelegt hatten, kamen wir auf minderbeschwerliche und wurden für die ertragenen Beschwer-den und ausgestandenen Gefahren reichlich entschädigt.Es ist wahr, wir ritten noch immer durch Berge hin;aber auf dem Punkte, wo wir uns jetzt befanden,sind sie vom Fuße bis zur Spitze mit herrlichen Maul-beerbäumen bedeckt, deren frisches und lebhaftes Gründas Auge in Erstaunen setzte und hinriß, besonders ineinem Lande, das acht Monate des Jahres hindurchkeinen Regen hat.
Der Zauber, den der Anblick dieser weiten Wälderso nützlicher Bäume hervorbrachte, wächst, jemehrmansich Antura nähert und die verschiedenen Kloster, dieman um sich auf der Hohe erblickt, krönen, wenn ichmich so ausdrücken darf, die Aussicht auf die reizendsteArt. Mit welchem Entzücken habe ich das erhabeneZeichen der Erlösung wieder gesehen, das sich auf den