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wescn scy, als sein Fahrzeug Schiffbruch litt. SeinSehn befand sich auf dem Schiffe und dieses trug seinganzes Vermögen. In einer so grausamen Lage zau-derte der unglückliche Vater nicht, der Gefahr zu trotzen,er warf sich in eine kleine Barke, kämpfte muthig gegendie Wuth der Wellen, die ihn in jedem Augenblickezn verschlingen drohten, und es gelang ihm nicht alleinseinen Sohn zu retten, sondern auch das ganze Schiffs-volk und einen Theil der Schiffsladung.
Ich wüßte nicht, mein Karl! was mehr geeignetwäre, die Seele zum Nachdenken zu bringen und siezu tieferen und heilsameren Betrachtungen zu veranlassen,als der Anblick eines gescheiterten Schiffes. O! ist dennder Mensch, mag er scyn wer immer, etwas anderesals ein Matrose, der längere oder kürzere Zeit auf einemdurch Stürme beständig beunruhigten Meere schifft?Sie kommt die unglückliche Stunde des Schiffbruches,sie kommt früher ober später, und wohl ihm, wenn erverdient hat, daß Gott ihn aufnehme und in denHafen führe.
Wir verließen bald das Ufer, um uns in die Felsenzu begeben. Wie groß war mein Erstaunen, als ich,nachdem wir einige Zeit lang auf schlechten Pfadengeritten waren, einen ziemlich geräumigen Weg erblickte,in dessen Nähe ein Fluß seine himmelblauen Wellenzwischen den Bergen hinrollte. Dieser Fluß war derLykus oder Wolf der Alten; heut zu Tage heißt er derHundcfluß, auf arabisch Nahar-el-Khclb.
Eine Inschrift belehrte uns, daß man diesen Weg