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Mesopotamien und ein Theil des wüsten Arabiens,und gegen Abend das syrische Meer.
Die Berge des Libanon, die sich über einander er-heben, bilden vier von einander sehr verschiedene Zonen.Der Boden der ersten tragt Getreide im Ueberfluß, undist an mehreren Stellen mit Fruchtbäumcn bedeckt. Diezwcyte ist ein Gürtel nackter und unfruchtbarer Felsen.Die dritte bietet trotz ihrer hohen Lage dem Auge denAnblick immer grüner Bäume dar. Die Milde ihrerTemperatur, ihre Garten, ihre Baumgärten mit denschönsten Früchten Syriens, die Flüsse, welche sie be-wässern, machen, wie sich mehrere Schriftsteller darüberausdrücken, aus dieser Gegend eine Art irdischen Pa-radieses. Die vierte verliert sich in die Wolken. DerSchnee, mit dem sie bedeckt ist, und die Strenge derKalte machen sie unbewohnbar, und zu gewissen Zeitendes Jahres beynahe unzugänglich. Auf einem ihrerGipfel befinden sich die Gedern, von welchen die Schriftspricht.
Der Libanon ist verhältnißmäßig weit mehr bevöl-kert, als die andern Gebirge, von denen ich gesprochenhabe. Man zählt da zahlreiche Dörfer, die von Moha-metanern und maronitischcn Christen bewohnt sind,und mehrere Klöster. Won diesen heiligen Zufluchts-orten ist ein sehr schöner gegen sechs Meilen von hierauf einem der höchsten Punkte des Berges gelegen,der den Wätern des heiligen Landes gehört, er heißtLarissa. Die Reinheit der Luft, die man da einathmet,die Ruhe und der Frieden, die man da genießt, und