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Theil 2 (1837)
Entstehung
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verbreitete, deren traurige Trümmer ich von meinemFenster aus erblicke. O wie oft habe ich auch schonan den Eroberer gedacht, der vom Himmel den Auf-trag erhielt, die christliche Welt zu züchtigen, der aberals er in Asien erschien, hier plötzlich durch die Machtaufgehalten worden ist, welche höher als alle Mächteist, durch die Macht, welche zu allen sagt, deren siesich bedient: »Bis hicher, und nicht weiter,« eineMacht, welcher man immer gehorcht. Wie oft habeich besonders an diesen Djezzar-Pascha mit Schreckengedacht, dessen Grausamkeiten denen der abscheulichstenTyrannen glichen, dem der schreckliche Bcyname»Schlächter« geblieben ist, und der sich rühmte, sichdiesen Namen selbst gegeben zu haben.

Man spricht in diesem Lande den Namen Djezzarnur mit dem tiefsten Abscheu aus. Er erregt Schauderund man könnte sagen, daß diejenigen, die von ihmsprechen, noch das Geschrey der Unglücklichen hören,die er seinem Blutdurste opferte, daß das Aechzcn seinerDiener, seiner Weiber, in der Angst des Todes unterdm Händen dieses Henkers ausgestoßen, noch in ihrenOhren töne; man könnte sagen, daß sie noch die Haufenmenschlicher Glieder vor Augen haben, die er verstüm-melt, die er noch zuckend aufgehäuft hat, um sich andiesem abscheulichen Schauspiele zu weiden.

Und dennoch sollte man es glauben, mein Freund?hat dieses Ungeheuer im Laufe seines Lebens einige Zügean den Tag gelegt, die einem Fürsten, der für die In-teressen der Gerechtigkeit den regsten Elfer hegt, Ehre