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dauernden Regen von Kanonenkugeln und Bombenzerstörten Stadt. Gestern Abends verweilte ich dabey,diesen Schauplatz eines heftigen und blutigen Kriegeszu betrachten, den der Mond mit seinem blassen Lichteerleuchtete, und die Augen auf die Trümmer gerichtet,die vor mir lagen, sagte ich mir:
»So ist denn diese Feste des Despotismus ver-nichtet, wo seit so vielen Jahren einige Tyrannen mitdem Leben der Menschen ein Spiel trieben, diese Feste,wo, während die Besatzung die Wälle derselben sotapfer vertheidigte, der Letzte dieser Tyrannen, Abdalah-Pascha, ohne Kraft und ohne Much schimpflicherweisein seinem Harem verborgen blieb, und, nachdem eralles verloren, denselben nicht eher verließ, bis er denBefehl Ibrahims erhielt, sich hcrauszubcgeben, einweißes Sacktuch um den Hals sich vor den Füßendes Siegers niederzuwerfen und um sein Leben zubitten.« Und ich bewunderte in Beziehung auf diesebeydcn Männer die Anordnungen der Vorsehung,»welche, um mit den Worten Bossuets zu sprechen, ohnedie Empörung gut zu heißen, sie zugibt, und Verbre-chen durch andere Verbrechen straft, welche sie zu ihrerZeit ebenfalls auf eine immer schreckliche und immergerechte Weise bestraft.«
Sie sehen wohl ein, mein Freund! daß es bcymAnblicke von St. Jean d'Akre nicht leicht möglich ist,sich nicht daran zu erinnern, daß die Flamme des Auf-ruhrs, welche in den letzten Zeiten Europa ergriffenhat, sich bis in den Orient, sich bis unter diese Mauern