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Theil 2 (1837)
Entstehung
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Ich habe mich hauptsächlich bemüht, mein thcuererFreund! Ihnen die religiösen Erinnerungen zn nennen,welche der Carmcl hervorruft. Wenn Sic zu wissenverlangen sollten, was die weltlichen Geschichtschreibervon ihm sagen, so werden Sie im Tacitus, Pliniusund Strabo einige Einzelheiten finden, die ihre Teil-nahme erregen können; mir erlaubt es weder die Zeit,noch meine Lage, sie zu sammeln.

Ich habe bereits von den wilden Thieren gesprochen,denen der Carmel zum Aufenthalte dient. VernehmenSie ein Abentheuer, welches erst neuerlich dem Dienerdes Klosters begegnet ist. Der arme Junge kann esnoch heute nicht ohne Zittern erzählen, und auch Siewerden wahrscheinlich bey meiner Erzählung zittern.

Die Offiziere der österreichischen Fregatte, welcheich so unverhofft in Nazareth getroffen habe, warenhieher gekommen, um den Berg zu besuchen, und alssie sich wieder entfernten, baten sie diesen Diener, ihneneinen Pfad zu zeigen, der sie zu ihrer Fregatte führte.Nachdem er ihren Wunsch erfüllt hatte, begab er sichruhig ins Kloster zurück, als er plötzlich einen unge-heuer» Panther auf sich zustürzen sah. Bey dem An-blicke des furchtbaren Thieres brechen ihm die Kniee,und er ist durchaus nicht mehr im Stande, auch nureinen einzigen Schritt vorwärts zu machen. Inzwischenerreicht ihn der Panther in einem Augenblicke, und,indem er mit ihm spielt, wie es die Katze mit der Mausmacht, die ihre Beute geworden ist, nimmt er nachund nach verschiedene Stellungen an, verändert seine