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Theil 2 (1837)
Entstehung
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Carmel. Ein Janitschar zu Pferd, zwey Manner zuFuß, die wohl bewaffnet waren, und ein Führer mach»ten meine Begleitung aus. Ein Kameel trug mein

Gepäck.

Die Entfernung von Nazareth zum Carknel beträgtungefähr g Stunden. Der Weg, schlecht wie alle inPalästina, ist, so zu sagen, mit Felsen eingefaßt, inderen Zwischenräumen sich abwechselnd einige Flächenbefinden, deren Boden gut wäre, der aber sehr schlechtangebaut ist. Man kommt auf diesem Wege zu einemWalde, der für gefährlich gehalten wird. Als wirdemselben nahe kamen, schienen meine Leute unruhig;wir legten ihn jedoch ohne Hinderniß zurück.

Bey meiner Ankunft in Kaiffa fand ich die egyp-tischen Truppen damit beschäftiget, die Festungswerkedaselbst wieder herzustellen. Ich zog mitten durch einegroße Anzahl Soldaten, Zelte und Kanonen.

Die Stadt ist schmutzig und schlecht gebaut. Einigebehaupten, ihr Name komme von ihren Felsen her, die,nach den Auslegern, im Syrischen Cepha heißen; An-dere sagen, daß sie diesen Namen von dem Hohen-priester Caiphas habe, der hier Herr war. Zur Zeitder Kreuzzüge siel sie in die Hände der Franzosen, diesie befestigten, und sich daselbst lange Zeit gegen dieAngrisse der Sarazenen hielten. In der Folge habendiese sie wieder erobert, zerstört, und in den traurigenZustand versetzt, in dem sie sich heut zu Tage befinden.

Ich hatte bis zum Ziele meiner Reise noch eineStunde zu machen. Mein Kameeltreiber, der bisher