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sie durch Wassermangel desto eher zur Uebergabe zuzwingen; allein es war schon zu spät, um dahin, undam ncmlichcn Tage wieder nach Nazareth zurückgelan-gen zu können. Ich beschränkte mich, mit großemBedauern zwar, darauf, Bethulia von den Höhen vonScphoris zu sehen, von welchen man es auf dem Ab-Hange eines Berges liegen sieht, der sich nach Nord-Ost erstreckt. Nach dem, was mir mein würdiger Rei-segefährte darüber sagte, ist es gegenwärtig ein nochansehnlicher und ziemlich bevölkerter Flecken.
Am Tage nach meiner Rückkehr von SephoriStraf ich die Vorbereitungen zu meiner bestimmten Ab-reise. Ich wollte noch einmal die Orte Nazareths sehen,die ich schon besucht hatte, und ihnen das letzte Lebe-wohl sagen; aber ich brachte ein betrübtes Herz dahin,es war vom Schmerze beherrscht, sie verlassen zu müssen.Ich habe es Ihnen schon gesagt, der Gedanke, mich ineiner Stadt zu befinden, wo sich Jesus, Maria undJoseph lange Zeit aufgehalten haben, machte mein Glückaus; der Gedanke, mich von ihr für immer zu trennen,wurde deßhalb noch schmerzlicher, noch bitterer; es kammir vor, als trennte ich mich von der heiligen Familieselbst. —
Am nächsten Tage um 1 Uhr Morgens hörte ichdie Messe am Altare der Verkündigung, und empfingdas heilige Abendmahl. Um 2 Uhr ging ich in dieheilige Grotte, und blieb da auf den Boden hinge-streckt — —
Um sV- Uhr befand ich mich auf dem Wege zum