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Theil 2 (1837)
Entstehung
Seite
248
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gefällig und folgsam gewesen war, erklärte nun trotzig,daß er mein Gepäck nicht mehr weiter bringen könne.Was ich ihm auch immer bot, er blieb hartnäckig, undich mußte auf die Gefahr hin, das Kostbarste was ichbesaß, zu verlieren, Alles in Kaiffa zurücklassen undmeine Reise fortsetzen.

Endlich kam ich im Kloster des Berges Carmel an.Ich ward von dem Supcrior und seinen Mönchen,deren nur drey da sind, liebevoll und zuvorkommendempfangen. Man wollte mir im Zimmer des Divansmeine Wohnung anweisen, und obwohl ich mich wie-derholt geweigert hatte, es anzunehmen, mußte ich dochden inständigen Bitten der guten Bäter nachgeben.

Es sind nun ungefähr zwölf Jahre, daß Abdalah-Pascha während des Krieges der Griechen gegen diePforte dieses Kloster mit der Kirche von Grund auszerstörte, unter dem nichtigen und lächerlichen Ver-wände, daß sich die Griechen seiner bemächtigen undeinen festen Platz daraus machen könnten. Der Groß-herr, welcher die ganze Schändlichkeit dieses Beneh-mens fühlte, erließ einen Ferman, durch welchen erdem Pascha den strengen Befehl erth eilte, das Klosterauf eigene Kosten wieder aufzubauen; aber Abdalahachtete nicht auf diesen Befehl. Die guten Bäter Car-meliten, welche diesen Ungehorsam erwartet hatten, ver-anstalteten nun in Europa eine Kollekte, und mit denHilfsmitteln, welche diese darbot, begannen sie dasWerk. Die Gebäude, nach einem schönen Plane be-gonnen, sind schon zur Hälfte fertig. Die Kirche ist