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Theil 2 (1837)
Entstehung
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ftn, die, wie man uns versicherte, die Ucberrcste einesalten Schlosses waren. Weiter entfernt, und außerdem wirklichen Dorfe hatte die heilige Helena auf demPlatze des Haufes, das der heilige Joachim und dieheilige Anna bewohnt haben, eine Kirche erbauen lassen,deren wohlerhaltene Ruinen noch Zeugniß von ihrerPracht geben. Die ehrwürdigen Bater Franziskanerkommen alle Jahre hieher, um da die Messe zu lesen.Um die heiligen Aeltern der göttlichen Mutter des Er-lösers auf besondere Weise zu ehren, wollte ich dieseKirche nur mit einer Fackel in der Hand betreten, sowie ich es bey dem Besuche der vorzüglichsten Heilig-thümcr gemacht hatte. Wir hielten uns hier einigeAugenblicke auf, um zu beten, und dieß geschah nicht,ohne daß wir jene lebhaften, zarten und sanften Rüh-rungen empfunden hätten, welche die Orte, die durchdie Gegenwart Jesu Christi und seiner Heiligen gehei-liget worden, jedesmal hervorbringen.

Ich hatte im Sinne gehabt, mich nicht eher auf denRückweg zu begeben, als bis ich Bethulia gesehenhatte, welches durch die Belagerung, die es gegen dasHeer des Holofernes,^ des Generals des Nabuchodono-sor, Königs von Assyrien, aushielt, noch mehr aberdurch das Wunder seiner Befrcyung, die es der Uner-schrockenheit der muthigen Judith verdankte, so berühmtgeworden ist. Ich war begierig, die, wie man sagt,noch kennbaren Ruinen der Wasserleitungen zu sehen,welche das Wasser der benachbarten Brunnen in dieStadt führten, und die Holofernes zerstören ließ, um