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Theil 2 (1837)
Entstehung
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alle Denkmäler ihrer Religion immer mehr in einenschlimmen Zustand gcrathen, verfallen und zu Grundegehen. O er hatte nur zu sehr recht! Um die Er-laubniß zur Ausbesserung des kleinsten Mauerstückes zuerhalten, muß man sich zu den erniedrigendsten Bittenund Gesuchen herablassen. Doch, was sage ich?Man muß bezahlen, um nur bitten zu dürfen. DieSchritte, die man deßhalb thun muß, dauern oft ganzeJahre lang, und das Ergebniß derselben ist zuletztmeistens nichts, als eine abschlägige Antwort, die unge-heuere Summen gekostet hat.

Inzwischen fühlten wir das Bedürfniß, einigeNahrung zu uns zu nehmen. Wir suchten hinter einemStalle Schutz vor den brennenden Strahlen der Sonne,und breiteten hier auf dem Boden sitzend unsere Vor-räthe aus, als der Scheck des Ortes kam. Er hattesein schönstes Kleid angezogen. Ich ließ ihn um Gersteund Stroh für unsere Pferde bitten, Dinge, welchedamals sehr selten waren, und einen Augenblick darauf tbrachte man uns das Verlangte. Als ich ihn nun bat,mir zu sagen, was ich ihm dafür zu bezahlen hätte, ant-wortete er mir so artig, wie der gebildetste Europäer:»Ich bin durch das Vergnügen, dir einen Dienst er-wiesen zu haben, hinlänglich belohnt.« Doch damitbegnügte er sich noch nicht. Als er uns zu besuchenkam, hatte er zwey andere Einwohner mitgebracht. Er !setzte sich mit ihnen zehn Schritte von uns nieder, be-fahl ihnen, Kaffee für uns zu machen, und ließ sich an-gelegen seyn, ihn uns und den Leuten unserer Beglei-