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Früchten und zwischen dem traurigen Zustande der Ein-wohner wahrnehmen. Sie trugen beynahe alle in ihrerGestalt und in ihrer Kleidung das Gepräge des Elendes.
Der Weg, auf dem wir nach Nazareth zurückkamen, ist sehr schlecht. Er besteht aus Bergen, derenAbHange rauh und holperig sind, und aus steinigenund beschwerlichen Hohlwegen. Wir kamen ganz er-müdet zurück, und unsere erste Sorge war, der Ruhezu pflegen, die wir außerordentlich nöthig hatten.
Am andern Tage kehrten meine Reisegefährten aufdie Fregatte zurück. Der leidende Zustand, in dem ichmich befand, hatre ihre Thcilnahme erregt, und sie habenmir so viele Aufmerksamkeiten, so viele Rücksichten be-wiesen, daß ich Ihnen nicht genug danken konnte. Ichsah sie mit dem lebhaftesten Bedauern abreisen, undmeine herzlichsten Wünsche begleiteten sie.
Die Klostergemcinde war nicht wenig erstaunt, alssie die traurige Ursache vernahm, die uns veranlaßthatte, Tiberias zu verlassen, ohne uns auch nur eineStunde Zeit genommen zu haben, es im Innern zubesehen. Sie ist gewohnt, alle Jahre am St. Peters-tage eine Pilgerfahrt dahin zu machen, und da diesesFest sich näherte, so war man schon auf die Vorberei-tungen zur Reise bedacht gewesen. Nachdem man meineErzählung vernommen hatte, wurde für rathsam ge-halten, einen Boten dabin zu senden, um neue Be-richte über den Zustand der Stadt einzuholen. FünfzehnPersonen waren seit unserer Abreise unterlegen, unddas Uebel schien noch nicht weichen zu wollen. Man