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Theil 2 (1837)
Entstehung
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und seine Mutter beywohnten. Die heilige Helena hattehier eine sehr schöne Kirche erbauen lassen, auf derenPortal man drey Krüge in halb erhabener Arbeit sah.In der Folge bemächtigten sich die Mahometaner der-selben und verwandelten sie in eine Moschee. Gegen-wärtig sind, so zu sagen, keine andern Spuren mehrdavon übrig, als zwey kleine Säulen, welche den Ortbezeichnen, wo das Wunder geschehen ist, und eine ArtMar, auf dem es noch möglich wäre, die Messe zulesen. Alles ist hier in einem Mitleid erregenden Zu-stande, oder es sind vielmehr hier nur Ruinen aufRuinen gehäuft.

Der Boden um Kana ist fruchtbar; man baut hiermit gutem Erfolge Früchte, Wein, türkisches Korn undbesonders Tobak, der eine reichliche Aernte gibt.

In einiger Entfernung vom Dorfe, und nahe amWege, ist eine Quelle, oder Art Brunnen, der weit,aber nicht tief ist, und zu dem man auf zwey Treppenhinabsteigt. Das Wasser desselben ist klar und sehrgut. Hier wurde jenes geschöpft, das Jesus in Weinverwandelte. Ein Olivcnwälvchen, welches in derNähe ist, gewährt dem ermüdeten Wanderer angeneh-men Schatten, und trägt bey, die Ansicht dieses Brun-nens malerischer zu machen. Als wir dahin kamen,j war er von Weibern umgeben, die da ihre Wäschei wuschen; und viele Thiere kamen, um da ihren Durstzu löschen. Nur mit Schmerz konnten wir den be-fremdendsten Kontrast zwischen dem Reichthum desLandes, der Schönheit der Heelden, diesen herrlichen