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ist es nur ein armseliges, von armen Arabern bewohn-tes Dorf. Die meisten Häuser sind nur Hütten. Mansieht hier zahlreiche Ruinen, von denen wir einige be-suchten. Was wir jedoch besonders, und ich vor allem,zu sehen wünschten, war der Ort, wo Jesus, indem ersein erstes Wunder that, seine Heiligkeit auf eine Weisebeurkundete, daß seine Jünger an ihn glaubten.") Wirwurden von Leuten dahin geführt, von derwn wir wohlnicht erwartet hätten, sie als Führer zu erhalten.
Wir waren bcym Frühstücke, als zwey Priester derschismatischen Griechen, die unsere Ankunft erfahrenhatten, zu uns kamen, uns um eine Bouteille Weinfür den Dienst ihrer Kirche baten, und die Einladungbcyfügten, sie zu besuchen. Wir gaben den Wein, undfolgten ihnen. Sie führten uns zuerst in ihre Kapelle.Sie ist arm und im Verfalle. Sie zeigten uns hierein ungeheuer großes steinernes Gefäß und versichertenuns mit dem ersthaftesten Tone, es sey dieses einer derKrüge, deren Wasser Jesus in Wein verwandelt hatte.Ich hütete mich, das geringste Zeichen des Unglaubensvon mir zu geben. Von da führten sie uns gegenfünfzig Schritte weiter zu einem ganz offenen Gebäude.Wir mußten über ungeheuere Steinblöcke, Mauertrüm-mer, welche durch die Menschen oder durch die Zeitumgestürzt worden, steigen, um dahin zu kommen.Auf dem Platze dieses Gebäudes stand das Haus, worindie Hochzeit von Kana gefcycrt wurde, welcher Jesus
-) Johannes. Ii. t.